Gesetzliche Grundlagen 

für die Ausbildung zur Pflegefachfrau und zum Pflegefachmann

Es gibt viele verschiedene Gesetze, Verordnungen und Regelungen, die die direkte Praxisanleitung in unterschiedlichem Ausmaß betreffen.

Im Pflegeberufegesetz (PflBG) ist der Rahmen für die Pflegeausbildung festgelegt, die für uns wichtigen Detailfragen werden in der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung (PflAPrV) geregelt. Eine Übersicht „Was finde ich wo?“ finden Sie in der Präsentation „Ein kurzer Überblick“ J.

In der „Verordnung über die Ausbildung an Pflegeschulen (PflegeschulenV)“ – Vorsicht, der Titel ist ein bisschen irreführend! -  findet man Hinweise zur Benotung der praktischen Ausbildung; dort ist auch festgelegt, wie viele Lernüberprüfungen in den verschiedenen Praxiseinsätzen durch die Praxisanleitungen durchgeführt werden müssen (§ 6, Absatz 4).

In der PflegeschulenV ist ebenfalls festgelegt, welche Einrichtungen für die praktische Ausbildung (z.B. in der pädiatrischen oder psychiatrischen Versorgung) geeignet sind.

Der Anlagenteil enthält Vordrucke für Jahreszeugnisse.

In der Verordnung über die Finanzierung der beruflichen Ausbildung nach dem Pflegeberufegesetz sowie zur Durchführung statistischer Erhebungen (PflAFinV) ist u.a. geregelt, dass der Träger der praktischen Ausbildung ein Ausbildungsbudget erhält, von dem er sämtliche Kosten der praktischen Ausbildung (u.a. Praxisanleitung, Lehr-/Lernmaterialien, Kosten für externe Einsätze) bezahlen kann.

Zur Hilfestellung hat das Hessische Ministerium für Soziales und Integration (HMSI) verschiedene Merkblätter herausgegeben.


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Download Merkblätter "Informationen zum neuen Pflegeberufegesetz"


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